A propos ...

 

Die Wirkung von Worten, fiktiven Texten, Geschichten und Literatur sind immer wieder Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen, von Forschungsarbeiten, Befragungen und Studien.

 

Wir haben für Sie einige zusammengetragen.

 


Steinreich

Lassen sich „wahre Werte“ mit Geld aufwiegen? 

Yasmin El-Shrif behauptet in spiegel-online: Jawohl!

 

192.126 Euro ist demnach der Satz „Ich liebe dich“ wert.

Lesen Sie hier, wie die Summe zustande kommt

 


Ältere Menschen

„Was ältere Menschen besser können“, beschreibt die BundesPsychotherapeuten-Kammer (BPtK) hier.

An Bedeutung gewinnen zwischenmenschliche Beziehungen, vor allem der emotionale Gehalt, heißt es in dem Bericht. Und: „Elementare Emotionen wandeln sich im Alter in komplexere Gefühle“. Ältere Menschen entwickeln die Fähigkeit, sich selbst nicht mehr so wichtig zu nehmen. Heftiges Auf und Ab weicht damit einem ausgeglichenerem Zustand. Was jetzt zählt, sind befriedigende Beziehungen.

Damit wächst auch das Bedürfnis, Lebenserfahrung an nachfolgende Generationen weiterzugeben.

 


Heilsames Lesen

Lesen kann heilen. Wie diese „rezeptfreie Medizin“ wirkt, hat Andrea Gerk in Kliniken und Klöstern recherchiert und überall dort, wo geschrieben und gelesen wird. Anne Devillard folgte den Spuren der Autorin. Was diese herausfand, beschreibt Anne Devillard in der Zeitschrift „Natur & Heilen", Ausgabe 6/2015. Ihr Beitrag wurde später in der Mitgliederzeitschrift der Deutschen Tinnitus-Liga e.V. (DTL),  „Tinnitus-Forum“, Ausgabe 1/2016,  nachgedruckt.

 

Einfühlungsvermögen

Als „Flugsimulator fürs Gehirn“ bezeichnet der Kognitionspsychologe Keith Oatley Belletristik. Gut erzählte fiktive Geschichten vergrößerten das Allgemeinwissen, führten zu mehr Erfolg an Schule und Universität und verringerten die Vorurteile gegenüber Fremden. Literatur bilde das Vermögen aus, sich in andere einzufühlen, schreibt die Süddeutsche Zeitung am 20. Juli 2016.

 

Autor Christian Endt bezieht sich auf einen Aufsatz in der Fachzeitschrift Trends in Cognitive Sciences, in dem Keith Oatley den Kenntnisstand der aktuellen Forschung – Befragungen, Beobachtungen, Hirnscans – zusammenträgt.

Mehr zum Aufsatz von Keith Oatley

 


Handschriftlich

Ein handgeschriebener Brief – in Zeiten von Smartphone und iPad eine echte Überraschung und besondere Freude für den Empfänger! Als „Gegenbewegung zur Digitalisierung“ liegt – wie Do-it-yourself (DIY) und Upcycling – auch das handschriftliche Schreiben von Briefen und Postkarten im Trend. So jedenfalls beschreibt es Simone A. Mayer in ihrem Artikel, der am 4. Februar 2017 in der Nordwest-Zeitung erschienen ist:

Briefe mit Kuli oder Füller kommen gut an

 



Was gute Geschichten bewirken können